Stephan Rusch

Arbeits- und Organisationspsychologe (M.A.) und Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Stephan Rusch

Der Kriminalhauptkommissar a.D. arbeitete 32 Jahre für die Polizei Bremen, davon 25 Jahre in Führungsfunktionen. Er leitete seit 2004 den Fachbereich Prävention im Landeskriminalamt Bremen. Stephan Rusch war für die Fortschreibung des seit 2001 eingerichteten "Stalking-Projektes" der Polizei Bremen verantwortlich und nahm im Rahmen von Kooperationen mit dem Rechtspsychologischen Institut der Universität Bremen Forschungsaufgaben zum Phänomen Stalking wahr. Im November 2005 schloss er mit dem Institut für Rechtspsychologie an der Universität Bremen die Bremer Stalking-Opfer-Studie ab.

Er ist Mitglied im Verein der Deutschen Stalking-Opfer-Hilfe e.V. (DSOH), Mitbegründer des Deutschen Instituts für Stalking-Prävention und Rechtsaufklärung (DISPRA). Zum Phänomen Stalking hat er zahlreiche Publikationen veröffentlicht.

In der Zeit von 1996 bis 1998 arbeitete Stephan Rusch bei der Zentralen Ermittlungsstelle für Regierungs- und Vereinigungskriminalität in Berlin. Er war einer von 500 Polizeibeamten, die sich über einen Zeitraum von 10 Jahren mit der Aufarbeitung des DDR-Unrechtssystems befassten. Stephan Rusch war zunächst für die Aufklärung der Mordauftragstaten des Ministeriums für Staatssicherheit zuständig. Später befasste er sich mit der Verantwortlichenebene des DDR-Staatsdopings.

Seit 2010 ist Stephan Rusch Stressmanagementtrainer und Entspannungspädagoge. Heute ist er als Unternehmensberater u.a. im Bereich der Organisations- und Personalentwicklung sowie des Projektmanagements tätig. Darüber hinaus nimmt er Lehraufträge zu den Themen Betriebliches Gesundheitsmanagement und Personalmanagement wahr. Stephan Rusch ist Stressmanagementtrainer und Entspannungspädagoge sowie Medienhelden-Multiplikator (Medienhelden: Ein Programm zur Förderung der Medienkompetenz und zur Prävention von Cyberbullying). Kriminalhauptkommissar a.D. Stephan Rusch