aktuelle Forschung - Regionale Gesundheitsforschung

Die Reihe "Regionale Gesundheitsforschung" - herausgegeben von Dr. Norbert Krischke - widmet sich vorrangig psychologischen und medizinischen Forschungsergebnisse zur Evaluation regional erbrachter Maßnahmen zur Prävention, Kurration und Rehabilitation. In der wissenschaftlichen Tradition "kontrollierter Alltagspraxis" werden bevorzugt wissenschaftliche Studien aufgenommen, die sich mit der Replikation von Ergebnissen zur Wirksamkeit medizinischer und psychosozialer Interventionen für Kinder oder Erwachsene befassen und bisher nur an ausgewählten, häufig hoch selektiven, Stichproben durchgeführt wurden. Der Schwerpunkt der Reihe liegt auf Forschungsergebnissen zur Analyse des Bedarfs, der Versorgungspraxis und der Ergebnisqualität psychologischer und/oder medizinischer Komplexleistungen, wie sie typischerweise regional in Städten und Landkreisen angeboten werden.

Die in dieser Reihe publizierten Forschungsarbeiten untersuchen vor allem die Arbeitsweise und die Wirksamkeit medizinischer und psychosozialer Interventionen unter Alltagsbedingungen im Rahmen der Regelversorgung eines Landkreises oder einer Kommune. Damit wird einer breiteren Fachöffentlichkeit, angefangen bei Psychologen, Ärzten und Sozialarbeitern im Bereich der Krankenversorgung, bis hin zu Entscheidungsträgern auf kommunaler- und Landesebene sowie Kostenträgern, wie Krankenkassen und Rentenversicherungen, die Möglichkeit geboten, sich eingehend und grundlegend über den Stand der Forschung und die Praxistauglichkeit medizinischer und psychosozialer Intervention zur Diagnostik, Beratung und Therapie, vor allem bei komplexen gesundheitlichen Störungen, zu informieren.

Bisher erschienen:



Zukünftig geplant sind Studien

  • zur Steuerung der Langzeitversorgung psychisch erkrankter Menschen im Rahmen von Hilfeplankonferenzen,
  • zur Qualitätssicherung kommunaler Erziehungsberatung am Beispiel Bremens,
  • zur klinischen Diagnostik und Beratung für Kinder und Jugendliche mit Lese- und Rechtschreibstörungen,
  • zu Effekten der Übe-Intensität auf die Wirksamkeit des Autogenen Trainings und
  • zur Effektivität eines gesundheitsförderlichen Selbstsicherheitstrainings und eines Adipositastrainings für junge Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren.